myluzi

mein Leben mit Luzi

was für ein Schreck

Nachdem ich nun jeden Tag im Krankenhaus war, macht es ja nichts weiter aus, wenn ich auch morgen wieder hingehen muß zur Blutabnahme, oder ?
Natürlich machen meine Adern das auch nicht mit und darum mußte auch mein Handrücken wieder herhalten *aua*
Wenigstens ist meine Blutgerinnung seit heute wieder im therapierbaren Bereich, sprich ich kann wieder Marcumar einnehmen und muß mich im Augenblick nicht spritzen.
Wird jetzt eben wieder eine Weile dauern, bis sich alles eingespielt hat.
Zumindest besteht die Gefahr einer inneren Blutung nicht mehr.
Dafür hab ich einen recht großen Bluterguß am linken Arm, an dem ich die Venenentzündung habe.
Ich frag mich nur, wie ich das alles bewältigen soll mit der ständigen Blutkontrolle, wenn ich am Mittwoch meine Chemo bekomme ?
Doch darüber werde ich mir Gedanken machen, wenn es so weit ist.

Vor ein paar Stunden hab ich fast einen Schock bekommen.
Am Samstag hat sich ja schon die Haut an meinen kleinen Zehen abgelöst.
Tja, heute waren die Fersen dran.
Erschreckend ist dabei mehr, die Menge der Hautschichten, die sich ablösen.
Damit ihr euch ein Bild machen könnt, hab ich natürlich ein paar Fotos gemacht.
Man bedenke, dass meine Fußsohlen normalerweise keinerlei Hornhaut oder sonst dergleichen aufweisen und erst recht nicht im Winter.
Also, so können die Fußsohlen nach der Verabreichung von Taxotere aussehen:

Hab die Haut natürlich weggeschnitten und hoffe, dass sie sich nicht noch weiter ablöst.
Wobei es ja nicht verwunderlich ist, so wie sie nach der ersten Taxotere gebrannt haben.
Ich bin so froh, dass ich all das bald hinter mir habe.

Ansonsten geht es mir soweit ganz gut.
Jedoch kann ich leider nicht wie sonst, in der letzten Woche vor der Chemo, genug Kraft tanken.
Ich bin dauernd müde.
Meine Augen brennen und ich bin so abartig schlapp.
Ist vielleicht kein Wunder, da ich höchstens 3-4 Stunden am Tag schlafe.
Klar könnte ich mir eine Schlaftablette einwerfen, doch das will ich nicht. Ich bin um jede Tablette, die ich weniger einnehmen muß, dankbar.

Ich wünsche euch Allen noch einen schönen Abend.

Eure Conny

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3 Antworten zu “was für ein Schreck

  1. Smithe633 Juli 20, 2014 um 12:56

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  2. Heide März 4, 2011 um 18:56

    Hallo Conny,
    gerade bin ich heim gekommen und jetzt hatte ich das dringende Bedürfnis, Dir ein paar Worte zu schreiben.
    Ich hoffe, der heutige Tag war nicht allzu schlimm, Dein Eintrag von gestern hat sich nicht sehr optimistisch angehört
    Deine Füße sehen schrecklich aus, hoffentlich tun sie nicht wenigsens allzu sehr weh.
    Falls ich merkwürdige Buchstabendreher habe, nicht allzu sehr wundern. Nein, ich habe keinen Cocktail getrunken, ich war heute nachmittag mit meiner Mutter beim Augenarzt und habe noch Sehstörungen. Zur Belohnung waren wir in einem neuen Straßenkaffee und haben ein kleines Eis gegessen. Direkt in der Sonne konnte man es gut ein halbes Stündchen draußen aushalten.
    Diese Woche habe ich viel gearbeitet und heute noch der Augenarzt, also jetzt bin ich reif fürs Sofa.
    Viele liebe Grüße,
    Heide

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