myluzi

mein Leben mit Luzi

1. Xeloda-Zyklus

Den ersten Xeloda-Zyklus hab ich nun erfolgreich hinter mich gebracht und hab gerade die Woche Chemopause.
An den ersten Tagen hat sie sich an den Händen und Füssen bemerkbar gemacht, woraufhin ich auch gleich fleissig am cremen war. In der zweiten Woche hat das wieder nachgelassen.
Meine Haut ist jedoch generell trockener, vor allem meine Lippen sind sehr spröde geworden.
Ich kann sagen, dass ich Xeloda bis jetzt ganz gut vertrage, bis auf die anhaltende Übelkeit und dass ich morgens 4-5 Mal auf die Toilette muss, wenn es so bleibt, bin ich jedoch zufrieden.
Ist nur wirklich blöd, wenn ich morgens einen Termin  habe…
Störend sind nur die anhaltenden Kopfschmerzen, wobei das aber auch am Wetter liegen kann.
Was mir aufgefallen ist, ich kann besser atmen und endlich wieder auf dem Rücken schlafen, zwar kann  ich immer noch keine Nacht durchschlafen, aber wenigstens mal ein paar Stunden am Stück.
Die Entfernung meiner Eierstöcke macht sich nun auch langsam bemerkbar.
Am Anfang waren es Stimmungsschwankungen und ich war hypersensibel, mittlerweile beschränkt es sich auf Hitzewallungen.
Zum Glück sind sie nicht so heftig, wie damals nach der Chemo und unter Tamoxifen & Zoladex. Ich hoffe, das bleibt auch so.
Appetitlosigkeit lässt auch grüssen und obwohl ich jetzt schon des Öfteren darauf angesprochen wurde, ob ich abgenommen habe, muss ich das verneinen – zumindest lt. meiner Waage hab ich weder zu- noch abgenommen und das ist auch gut so.
Seit gestern geh ich nun auch zur Bestrahlung.
Die Metastasen an meinem Becken werden bestrahlt, da sie mich doch sehr plagen. Ich bekomme 10 Bestrahlungen. Erst wurde mittels CT überprüft, ob auch meine Wirbelsäule im Bereich der Brust bestrahlt werden muss, doch laut Aussage des Arztes, sind die Metas dort so klein, dass sie mir eigentlich noch keine Schwierigkeiten bereiten dürften, zudem will er sich nicht weitere Therapiemöglichkeiten verbauen. Es war das erste Mal, dass ich nicht nachgehakt habe, was er damit meint.
Ich will momentan nichts Negatives hören, da ich davon überzeugt bin, mit der jetzigen Chemo alles soweit in den Griff zu bekommen, so dass ich noch viele unbeschwerte Jahre vor mir haben werde.
Bisher hab ich aus Neugierde nur ein Mal danach gefragt, „wie lange“ ich noch habe; das war nach meinem PET-CT, als ich die ganzen Metas sah.
Die Antwort vom Arzt fand ich wirklich gut, da ich ja sonst genau so denke. Seine Antwort war:
„Fragen Sie so etwas bitte nie wieder, denn das liegt ganz allein an Ihnen.“

Morgen Früh geht es wieder zur Blutabnahme und dann bekomm ich auch die Tabletten für den 2. Zyklus mit, der am Montag wieder beginnt.
Drückt mir die Daumen, dass auch der 2. Zyklus so gut abläuft, wie der erste.

Meine Lieben, ich wünsche euch allen noch einen wunderschönen und sonnigen Tag!!!

Eure Conny turtle

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4 Antworten zu “1. Xeloda-Zyklus

  1. Sylvia Pfetzing Mai 22, 2014 um 20:14

    wünsche Dir weiterhin alles Gute 🙂

  2. sue Mai 22, 2014 um 15:15

    Na das klingt ja schon wenigstens nach Teilerfolg und wenig beherrschbaren Nebenwirkungen. Gratuliere.

    lg sue

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